Alpenüberquerung 2003

Home

Fahrradtouren

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Tag 6

6. Tag: Lago die Molveno – Malcesine

Die Brentagruppe am Lago di Molveno
Die Brentagruppe amy
Lago di Molveno
Lago di Tenno
Lago di Tenno
Blick auf Riva del Garda
Blick auf Riva del Garda
Blick auf Riva
Blick auf Riva
Ankunft in Riva
Ankunft in Riva

Von Molveno aus fuhren wir am Camping-Platz vorbei auf einem Wanderweg am Seeufer entlang. Nach einem kurzen Anstieg auf der Hälfte des Sees kamen wir später an einem Zulauf vorbei, der wie ein Wasserfall 50 m in den See stürzte. An ruhig gelegenen Ferienhäusern vorbei ließen wir den kleinen „Lago die Nembia“ rechter Hand liegen und trafen wieder auf die SS 421. Ab dem Gasthaus am See verläuft die relativ schmale Straße in kleinen Kurven ohne an Höhe zu verlieren am Felshang entlang. Die kurzen Tunnels sind ohne Probleme zu durchfahren. Weiter auf der SS 421 durchfahren wir die Orte „San Lorenzo in Banale“, „Villa Banale“ und überqueren bei „Ponte Arche“ den Fluß Sarca. Von hier aus geht es leicht bergauf in Richtung „Campolomaso“. Dann geht’s weiter nach „Vigo Lomaso“, „Dasindo“ und „Fiave“. Ca. 3 km nach „Fiave“ bot sich links ein schattiger Rastplatz für eine Mittagspause (Powerriegel und Magnesium-Calcium-Drink – uns hängt diese Mischung zum Hals raus) an. Anschließend ging’s über den letzten Anstieg, den Passo Balino hinab zum Lago di Tenno. Aus einer Abkühlung für uns wurde es leider nichts, da das Seeufer von dieser Seite aus für Fahrradfahrer sehr schwer zugänglich ist (steile Treppe). Der Weg führte uns weiter in herrlich zu fahrenden Serpentinen bergab nach Tenno, wo wir uns einen Espresso und ein Wasser bzw. Cola gönnten. Einige Kurven später sahen wir zum ersten Mal den Gardasee. In vielen Kurven geht es hinab nach Riva del Garda. Dort fuhren wir an der überfüllten (shocking) Strandpromenade entlang. Nach der ruhigen Gebirgswelt der letzten Tage trifft man hier zum ersten auf „Surfbrett-durch-die-Gegend-tragende-Pauschalurlauber“ und deren negative Begleiterscheinungen (laute Musik). Dieses Erlebnis mobilisierte bei Michael die letzten Kräfte. Von hier ab trampelte er was das Zeug hielt. Angespornt wurde er noch von der sehr stark befahrenen, mit gefährlichen Tunnels gespickten Gardesana. Um 15:00 Uhr erreichten wir dann, mit weißen Schweißrändern versehen, unseren Camping-Platz „Camping Priori“ in Malcesine unterhalb der Burg. Die Wartezeit auf unsere Frauen, die mit dem Campinganhänger 3 Stunden später ankamen, verkürzten wir uns mit einem Bad im See gemeinsam mit schwimmenden (nicht mehr ganz neuen) Präservativen.