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Fahrradtouren
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5. Tag: St. Josef am Kalterer See – Lago di Molveno
 Abfahrt am Kalterer See |
Einkaufen mit viel Gepäck |
 Power-Bra am Anstieg nach Fai della Paganella |
Mal wieder bei strahlendem Sonnenschein begannen wir unseren Tag mit der Abfahrt um 9:15 Uhr. Um die Strada del Vino (sehr befahren) zu meiden entschlossen wir uns durch die Weinberge und Apfelplantagen zu fahren. Die schmalen asphaltierten Wege ziehen sich kilomterlang gerade durch das schöne Tal. Nach einigen Kilometern – kurz vor der Grenze zwischen der Provinz Südtirol und Trentino – wurden aus den Asphaltwegen holprige Schotterpisten, die uns zu dem Entschluss brachte für die Weiterfahrt die relativ wenig befahrenen Landstraße in Richtung Mezzocorona zu benutzen. Im ersten Supermarkt in Mezzocorona haben wir uns erst mal mit Getränken und Obst eingedeckt. Vorsorglich ohne zu wissen was uns noch bevorstehen sollte. Nach dieser kurzen Pause fanden wir den Weg nach Mezzolombardo zuerst nicht, da keine Wegweiser vorhanden. Wir orientierten uns dann grob nach der Himmelsrichtung und nahmen die nächst beste Ausfallstraße – die uns dann auch nach Mezzolombardo brachte. In Mezzolombardo trafen wir dann auf die sehr befahrene SS 43 von der wir dann nach zwei Kilometern nach Fai della Paganella abzweigten. Kurz nach der Abzweigung stellten wir uns auf einen schattigen Rastplatz, wo bergabfahrende Radfahrer mit einem irren Zahn an uns vorbeischossen, was uns das erste Mal auf die bevorstehende Steigung hinwies. Aus unser Planung war uns bekannt, dass nun 800 Hm folgen sollten. Dass diese jedoch bei 35° C in praller Sonne ohne erfrischende Bäche (anders als zum Schlegeisspeicher am 2. Tag) verlaufen, ließ uns beide an unsere konditionellen und körperlichen Grenzen stoßen. Die gut ausgebaute Straße zieht sich zuerst in einigen Serpentinen den Berg hinauf, später dann in langen Geraden bei gleichbleibender Steigung. Erst kurz vor der Ortschaft Fai della Paganella ist auf der rechten Seite ein Brunnen, den wir ausgiebig zur Erfrischung nutzten. Selbst in der Ortschaft geht es weiter steil bergauf. Am Ende der Ortschaft führt die Straße an der Talstation des Skigebietes vorbei und endlich auch wieder durch schattigen Wald, doch weiter bergauf in Richtung Andalo. Kurz vor der Ortschaft konnten wir zum ersten Mal die Felsspitzen der „Gruppo di Brenta“ erblicken. Die Straße (SS 421) verläuft bis kurz vor Molveno relativ eben bis sie dann im Ort steil hinab – vorbei an vielen Hotels – zum See führt. Das von uns gebuchte Hotel Zurigo machte schon bei der Anfahrt einen sehr „ruhigen“ Eindruck. Dies bestätigte sich dann auch beim Anblick des Frühstücksraumes. Der in Arbeitskluft gekleidete Wirt gab zu, uns vergessen zu haben – das Hotel wurde nämlich umgebaut. Er vermittelte uns jedoch problemlos an das befreundete Hotel „Bellariva“.
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